« Die Ge -Komposita im Mittelhochdeutschen : Eine zur Zeit noch bestehende Möglichkeit, eine Aussage aspektuell zu markieren », Temporale Bedeutung, Temporale Relationen, Hervé Quintin, Margarete Najar, Stephanie Genz (éds.), Tübingen : Stauffenburg Verlag, 1997, 83-91.

http://books.google.de/books?ei=9nPyUtLcF8OQ0AX75YDICg&hl=fr&id=LVq3AAAAIAAJ&dq=temporale+Bedeutung+%2C+temporale+Relationen&focus=searchwithinvolume&q=aspektuell+zu+markieren
Wir möchten hier die so oft aufgeworfene Frage des Aspekts noch einmal aufgreifen und wollen zu diesem Zweck die These von M. Marache Le Composé verbal en GE- et ses fonctions grammaticales en moyen-haut-allemand (1960) wieder ans Licht bringen, um dann deren Schlüsse und Ergebnisse durch gewisse guillaumesche Betrachtungen zu erhellen, mit welchen sie augenfällige Verwandtschaften aufweisen, wenn Guillaume auch kein einziges Mal namentlich erwähnt word.

Was ge- im Mittelhochdeutschen in den besprochenen Prädikationen leistete, scheint uns auf diese allgemeine Problematik des Besonderen versus des Allgemeinen zurückzuführen zu sein, vielmehr als auf einen reinen resultativen Wert, wie Mourek (unter vielen anderen) es zu glauben scheint.