Die Vergessenen und die Unsichtbaren im deutsch-französischen* Kontext des 19. und 20. Jahrhunderts. Hintergründe, Intentionen und Strategien.
Internationale Tagung am 23. und 24. Juni 2022 an der Université catholique de l’Ouest (Angers, Frankreich)
*zu verstehen als Beziehungen zwischen Frankreich und den deutschsprachigen Ländern
Die Tagung setzt sich zum Ziel, die Unsichtbaren und Vergessenen der deutsch-französischen Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts sowie deren Rolle im sozialen, politischen oder auch kulturellen Bereich (wieder) zu entdecken. Dabei geht es nicht um eine bloße Darstellung der einzelnen Lebensläufe, sondern um die Hinterfragung von Ursachen, Absichten und Strategien des Vergessens bzw. Vergessen-Werdens und der Unsichtbarkeit bzw. des Unsichtbar-Machens. Diese beiden Konzepte können verschiedene Formen annehmen; sie betreffen sowohl Personen, Ereignisse und Kunstwerke als auch Tatsachen, die – wenn auch zu ihrer Zeit prägend – verblassen oder nicht mehr erwähnt werden und so unsichtbar (gemacht) werden.
Die Beiträge können auf Deutsch oder Französisch erfolgen. Eine Publikation ist vorgesehen.
Vorschläge (maximal 3000 Zeichen) sollten bis zum 15. Februar 2022 mit einer kurzen wissenschaftlichen Biografie an beide folgende Adressen geschickt werden: bpirastru@uco.fr und andrea.micke-serin@uco.fr.