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Anne-Laure Daux-Combaudon / Ricarda Schneider (Hrsg.), Textanfänge. Abgrenzungs- und Definitionsfragen am Beispiel verschiedener Textsorten, Berlin, J.B. Metzler, 2021.

Anne-Laure Daux-Combaudon / Ricarda Schneider (Hrsg.), Textanfänge. Abgrenzungs- und Definitionsfragen am Beispiel verschiedener Textsorten, Berlin, J.B. Metzler, 2021.

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Ausgehend von der Annahme, dass ein Text das Ergebnis einer Kommunikationsabsicht ist, werden in den Beiträgen des Bandes eine Vielfalt von Textanfängen, die verschiedenen Textsorten angehören, und deren spezifische Besonderheiten untersucht. Den Beiträgen liegen sowohl schriftliche als auch mündliche Textkorpora zugrunde, die journalistische und politische Texte (Pressekommentare und Reden), Gebrauchstexte (Kochrezepte), Fachtexte (Verträge und Gesetze) sowie multimodale Texte (Werbeplakate und Direkt-Marketing-Texte) und Gespräche (Mutter-Kind-Interaktionen) einschließen. Die Analysen gehen von einem syntaktischen, semantischen, pragmatisch-sprechakttheoretischen, didaktischen und/oder textlinguistischen Standpunkt aus.

MIT BEITRÄGEN VON Anne-Laure Daux-Combaudon, Magda Duś, Alexander Freihaut, Ulrike Freywald, Janina Klein, Robert Kołodziej, Ulrike Krieg-Holz, Mikaela Petkova-Kessanlis, Heike Romoth und Christian Schütte.

ProductFlyer_9783662624876

Internationaler Workshop online_Hervorbringung, Konzeptualisierung und Vermittlung von Krisen im Diskurs_30. Oktober 2020_Universität Siegen und Sorbonne Nouvelle

Der Workshop „Dire et traduire la crise“, der an der Universität Siegen in Kooperation der beiden Universitäten Sorbonne Nouvelle und Siegen durchgeführt wird, wendet sich in Zeiten des Coronavirus den Wörtern, Texten und Diskursen sowie der diskursiven Hervorbringung und Konzeptualisierung der Krise zu: Wie wurde der Einstieg in die Krise diskursiv gestaltet? Welche Aspekte der Krise (virologische, epidemiologische, wirtschaftliche, rechtliche, soziale, psychische …) werden wann und wie (nicht) thematisiert? Mit welchen Verfahren werden Dinge und Sachverhalte benannt, welche Argumentationsmuster und Topoi bemüht, welche Stories erzählt?

Der Workshop lädt darüber hinaus zur Beschäftigung mit der Übersetzung und Vermittlung der Krise ein mit dem Ziel, einerseits sprachkontrastive und / oder übersetzungsrelevante Probleme zu identifizieren und andererseits kommunikative Transferprozesse (in der politischen Kommunikation oder in der Gesundheitsaufklärung) und die Einbeziehung des Gegenübers / der Interaktionspartner zu beleuchten: Wie wird die (Un)sicherheit von Wissen kommunikativ signalisiert? Inwieweit und wie werden Nebenwirkungen und Risiken der Krisenbewältigung verhandelt? Inwieweit und wie wird die Krise politisiert? Wie werden Konsens und Dissens produziert? Welche rhetorischen Strategien werden zu welchen Zwecken eingesetzt?

Bei alldem gilt es, die Corona-Diskurse in Deutschland und Frankreich miteinander zu vergleichen und herauszuarbeiten, was den Corona-Diskurs von früheren Krisen-Diskursen abhebt.

Organisation: Stephan Habscheid, Sandra Herling, Britta Thörle, Anne-Laure Daux-Combaudon

Kontakt: anne-laure.daux@sorbonne-nouvelle.fr, thoerle@romanistik.uni-siegen.de

Programm und Infos: http://www.univ-paris3.fr/dire-et-traduire-la-crise-hervorbringung-konzeptualisierung-und-vermittlung-von-krisen-im-diskurs-647145.kjsp