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Tagung “Judith Schalansky oder das Buch als Gedächtnis der Welt”_Paris_18. u. 19. Januar 2024

Tagung “Judith Schalansky oder das Buch als Gedächtnis der Welt”_Paris_18. u. 19. Januar 2024

Mit Judith Schalansky

Organisation
– Mandana Covindassmay, ENS, Paris
– Agathe Mareuge, Sorbonne Université / Bergische Universität Wuppertal
– Bénédicte Terrisse, Nantes Université / délégation UMR 8547 Pays Germaniques

URL de référence: https://www.translitterae.psl.eu/judith-schalansky-ou-le-livre-memoire-du-monde/

Webseite des französischen Verlags (Übersetzung von “Verzeichnis einiger Verluste” ins Französische (Lucie Lamy)): https://ypsilonediteur.com/catalogue/inventaire-de-choses-perdues

Programme_Schalansky_Colloque

18. Januar – Maison Heinrich Heine

(salle Alfred Grosser, Cité universitaire 27C bld Jourdan, 75014 Paris)

10h-10h30    Begrüßung und Einführung

Mandana Covindassamy, Agathe Mareuge, Bénédicte Terrisse

Vorstellung: Mandana Covindassamy

10h30-11h30 Eröffnungsvortrag

Monika Schmitz-Emans (Bochum)

Melancholie und Verheißung des Buchs. Zur Buchgestaltungskunst von Judith Schalansky

Moderation : Ralf Winter

11h45-12h15  Odile Chatirichvili (Toulouse)

Méduses, coelacanthes et titres courants. Enjeux sémiotiques et éditoriaux des espaces de la page dans Der Hals der Giraffe

12h15-12h45  Jing Guo (Kiel)

Judith Schalanskys Verzeichnis einiger Verluste im Licht der Ästhetik der Dunkelheit und des Schattens

12h45-13h      Diskussion

 Moderation: Charlotte Krauss

14h30-15h      Eckhard Schumacher (Greifswald)

Fluchtpunkt Ostsee. Über Matrosen, Inseln und die Farbe Blau bei Judith Schalansky

15h-15h30      Angela Gencarelli (Graz)

Verzeichnis einiger Tierverluste. Das Artensterben in ausgewählten Texten und Bildern von Judith Schalansky

15h30-15h45  Diskussion

 Moderation: Agathe Mareuge

 16h15-16h45 Karine Winkelvoss (Rouen)

Désastre, astérisque, désir

16h45-17h15  Laura Reiling (Essen)

Überdauern lassen. Schalanskys buchförmiges Verzeichnen und die Future Library

17h15-17h30 Diskussion

Moderation: Franziska Humphreys

19h      Zweisprachige Lesung Judith Schalansky & Lucie Lamy

 

19. Januar – École Normale Supérieure

 Salle Dussane, Ecole Normale Supérieure – PSL, 45 rue d’Ulm, 75005 

 

Moderation: Bénédicte Terrisse

9h00-9h30      Charlotte Krauss (Poitiers)

„Die Insel ist ein theatraler Raum“. Judith Schalanskys Atlas der abgelegenen Inseln als intermediales Dispositiv

9h30-10h        Vera Jürgens (Osnabrück)

Der Hals der Giraffe als Schulbuch im Kontext der Schulliteratur. Zur Buchgestaltung eines literarischen Genres

10h-10h15      Diskussion

Moderation: Eckhard Schumacher

 10h45-11h15  Lilla Balint (Berkeley)

Das Buch als Medium des Anthropozäns bei Judith Schalansky

11h15-11h45 Elisabeth Flucher (Siegen)

Das Buch als utopischer Ort des Erinnerns – Melancholie der Materialität in Judith Schalanskys erkundendem Erzählen

11h45-12h00 Diskussion

Moderation: Jean-François Laplénie

14h-14h30      Mandana Covindassamy (Paris)

Judith Schalanskys Karten

14h30-15h      Ralf Winter (Besançon)

Praktiken der Darstellung und Inszenierung von Wissen bei Judith Schalansky

15h-15h15      Diskussion

 

 

CfP_Wolfgang Hilbig. Die Sprachen eines Feuerfressers_monographische Nummer_Zeitschrift «CoSMo – Comparative Studies in Modernism», 25 (Dezember 2024)_Abstract bis zum 30. Juli 2023_ Artikel bis zum 31. Januar 2024

Wolfgang Hilbig. Die Sprachen eines Feuerfressers, monographische Ausgabe der Zeitschrift «CoSMo – Comparative Studies in Modernism» , 25 (Dezember 2024), herausgegeben von Massimo Bonifazio, Daniela Nelva, Michele Sisto und Bénédicte Terrisse

 

 

Call for papers

CFP_Hilbig_SprachenFeuerfressers_Def

Wolfgang Hilbig befindet sich nie, wo er sein sollte. Sein Werk und seine Biographie kritisch anzuschauen bedeutet, sich in einer ständigen Situation der Desorientierung zu befinden: mit der irritierenden Ungenauigkeit einer absoluten Metapher verweisen das Leben und die Literatur des sächsischen Dichters immer auf ein mysteriöses Anderswo. Die Gewalt der Geschichte – sei es die deutsche Vergangenheit oder der schwüle DDR-Alltag – verwebt sich in seinen Texten mit existentiellen Gespenstern wie das verheerende Gefühl nicht vorhanden zu sein, die aus familiären Traumata und aus der fehlenden Anerkennung seiner Bestrebungen im literarischen Feld kommen. Der Masochismus seiner Figuren, ihre Neigung zur Selbstverleumdung und zur Identifikation mit dem Schmutzigen und dem Ekelhaften – dem Abfall wie den verschmutzten Landschaften oder der Stasi – sprechen ex negativo von seinem Wunsch nach einer in der realexistierenden Welt unmöglichen Schönheit. Auch in den lyrischen Texten wird eine undurchführbare Versöhnung zwischen Sprache und Gewalt der Geschichte versucht: zum Beispiel mittels blendender Epiphanien wie der grüne Fasan des berühmten Gedichtes “Episode” (Werke I, 79) oder der verseuchte Fluß in dem Ophelia nicht umhin kann, wieder und wieder zu ertrinken (74).

Für Hilbig und seine Protagonisten scheint die Literatur einen Fluchtweg aus der krassen Sinnlosigkeit zu sein, die sie umringt. Erst durch die Pracht einer schändlichen und gleichzeitig höchstraffinierten Sprache scheint es für sie möglich, endlich eine bewohnbare Wirklichkeit bauen zu können. Das Kaliber dieser Sprache stammt aus der Intensität, mit der Hilbig sich die moderne Europäische literarische Tradition angeeignet hat, von Rimbaud zu Kafka, von Pound zu Chlebnikow, von Joyce zu den deutschen Expressionisten. Aber Verwirrung herrscht auch hier: es ist kompliziert, Hilbig einen genauen Platz zuzuweisen und festzustellen, ob seine Aneignung der literarischen Moderne eine Errungenschaft ist (in dem tendenziell stickigen Raum des DDR-Kulturapparats), oder aber ein im Grunde genommen rückläufiger und anachronistischer literarischer Habitus. Was bleibt ist das Erstaunen vor einer zerrissenen und schmerzhaften Sprache, die die Ich-Krise am Kreuzweg der Epochen und der inneren Verfassungen beschwört und bekräftigt.

Seit immer hat die Kritik Schwierigkeiten, Hilbig in den literarischen Landkarten seiner Zeit zu verorten – zwischen DDR- und Dissidentenliteratur der Emigrierten, der Ostmoderne des wiedervereinigten Deutschlands, den letzten Ausläufern des Expressionismus oder dem Modernismus des 20. Jahrhunderts, der Sozialpoesie in der Tradition eines Rimbauds usw. – und damit ihm einen genauen Platz in dem literarischen Kanon des 20. Jahrhunderts zuzuweisen. Deswegen ist es notwendig, die Forschung nach Hilbigs Vorkommen in den deutschsprachigen sowie internationalen literarischen Konstellationen weiter auszuarbeiten. Es gilt, Hilbigs Leserepertoire, seine persönlichen Bezüge zu zeitgenössischen Autoren, die Anwesenheit seiner Texte in der Schreibpraxis von deutschen und internationalen Dichtern und Schriftstellern zu rekonstruieren.

Die Zeitschrift “CoSMo – COmparative Studies in MOdernism”, herausgegeben von dem Studiumzentrum “Arti della modernità” (Künste der Moderne) von der Universität Turin, wird Wolfgang Hilbig eine monographische Nummer widmen. Sie wird die Beiträge der Turiner Tagung “Die Sprachen eines Feuerfressers” sammeln, die im Dezember 2019 stattfand und die Rezeption des Schriftstellers als Thema hatte. Die Herausgeber möchten aber das Spektrum der Hilbig-Forschung erweitern; deswegen sollte auch andere in CoSMo enthaltene Beiträge – am Beispiel der zwei von Stephan Pabst, Bernard Banoun, Sylvie Arlaud e Bénédicte Terrisse herausgegebenen Bänden Wolfgang Hilbig und die (ganze) Moderne und Wolfgang Hilbigs Lyrik – die “Werkexpedition” weiterführen, um bislang unerforschte Zonen des Werks und der Biografie Hilbig zu untersuchen, womöglich (aber nicht ausschließlich) in den hier unten angegebenen Richtungen:

 

– Hilbigs Beziehungen mit zeitgenössischen und vorherigen literarischen Mustern (implizite und explizite Verweise, kritische Reflexionen…);

– direkte Beziehungen mit Partnern im literarischen Feld (Verlage, andere AutorInnen, literarische Institutionen…);

– Rezeption der Werke auf literarischem (z. B. wer hat sie übersetzt, wo, warum) und kritisch-akademischem Niveau;

– Stellung in dem Kanon der verschiedenen Literaturen;

– Rezeption von Hilbigs Schreibweisen durch andere AutorInnen, vor allem in anderen Sprachen;

– Interpretationen von einzelnen Werken (einschließlich Gedichte und Erzählungen).

 

Für die Teilnahme mit einem Beitrag auf deutscher, englischer, französischer oder italienischer Sprache bitten wir bis zum 30. Juli 2023 um die Einsendung von Abstracts (max. 300 Wörter), die auf diese Themenbereiche sowie Fragestellungen eingehen, einschl. Titel und Kurzbiografie und institutioneller Verankerung an Massimo Bonifazio (massimo.bonifazio@unito.it). Bis Anfang September werden die Herausgeber eine Entscheidung über die publizierbaren Beiträge treffen. Die fertiggestellten Beiträge (30.000-50.000 Anschläge) sollen bis zum 31. Januar 2024 vorliegen und werden einem double blind peer review-Verfahren unterzogen. Die Publikation ist im Dezember 2024 vorgesehen.

 

 

CfP_Judith Schalansky oder das Buch als Gedächtnis der Welt_Paris_18. und 19. Januar 2024_Einreichungsfrist 30.04.2023

Call for Papers:

 

Judith Schalansky oder das Buch als Gedächtnis der Welt

Internationale Tagung

Paris, Maison de la Recherche – école Normale Supérieure, 18.-19. Januar 2024

Organisation: Mandana Covindassamy (ENS-PSL), Agathe Mareuge (Sorbonne Université / CNRS), Bénédicte Terrisse (Université de Nantes)

CfP (deutsche Fassung, PDF-Datei): CfP_Schalansky_deutsch_270323

In den letzten Jahren hat die „Poetik des Mediums“[1] ein besonderes Augenmerk auf Format und Materialität des Buches gelegt und dadurch die immanente Textuntersuchung in den Hintergrund gerückt, doch Judith Schalanskys Werk lädt gerade zur Engführung beider Ansätze ein. Als studierte Kunsthistorikerin und Buchgestalterin schafft Judith Schalansky (1980 in Greifswald geboren) Buchobjekte, die die Buchgeschichte reflektieren und von Monika Schmitz-Emans der sogenannten Buchliteratur[2] zugeordnet werden. Für ihre Bücher hat sie schon zahlreiche renommierte Preise in Deutschland und im Ausland bekommen, kürzlich den Wortmeldungen-Literaturpreis für kritische Kurztexte. Diese Tagung über ihr Werk, die erste in Frankreich, setzt sich zum Ziel, die verschiedenen Fragen, die ihr Schaffen aufwirft, ausgehend vom Buch als „physisches Objekt“[3] zu erkunden. Dieser Ansatz auf der Basis der Materialität des Buches ermöglicht es außerdem, ein neues Licht auf Rezeptionsphänomene und -probleme zu werfen.

Ausgehend von einem Verständnis des Buches als Wissensspeicher und Emblem der Erinnerung befragen Schalanskys Bücher Grundthemen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur neu : Fiktion und Nicht-Fiktion, Gedächtnis und Literatur, Text und Bild, Literatur und Wissenschaft[4], Öko- und ‚Zoopoetik’[5] (Anne Simon).

Durch diese Vorrangigkeit des Buches wird außerdem die Geschichte der deutschsprachigen Literatur und der Weltliteratur neu organisiert. Was bisher nicht als Literatur galt, wird nun in einen ausgeweiteten Literaturbegriff aufgenommen, vom Insularium der Renaissance über die Schriften der Wissenschaftler, die im 17. Jahrhundert Einhörner entdeckten, bis hin zum Schulbuch des 20. Jahrhunderts. Dabei wird an den ursprünglichen Sinn des Wortes „Literatur“ als „Alles Geschriebene“ angeknüpft. Schalansky scheint sich das literarische Projekt zu eigen zu machen, die Natur beim Schreiben erforschen  zu wollen. Diese für einen Novalis, einen Stifter, einen Raabe oder einen Storm so typische Geste, die aus einer Zeit stammt, als Wissenschaft und Literatur noch keine Gegensätze waren, ist aktueller denn je.

Schalanskys Bücher sind nicht nur die, die sie schreibt, sondern auch die, die sie in den Reihen „Naturkunden“ und „Wildes Wissen“ bei Matthes & Seitz herausgibt. In Zeiten, wo Verlagsgeschichte und -praktiken zu einem wichtigen Forschungsthema[6] in der Literaturwissenschaft geworden sind, erinnern sie daran, welche zentrale Rolle die materiellen Bedingungen des Schreibens einnehmen. Ließe sich die Zusammenarbeit mit Matthes & Seitz nach dem von Tobias Amslinger geprägten Begriff als eine neue, überspitzte Form von „Verlagsautorschaft“[7] bezeichnen?

Wir laden Forschende ein, Vortragsvorschläge zu den oben erwähnten Aspekten einzureichen.

 

Die Tagung findet am 18. und 19. Januar 2024 in Paris statt. Eine Publikation der Aufsätze ist geplant.

Bitte schicken Sie ein Abstract von 250-300 Wörtern sowie einen Arbeitstitel und bio-bibliographische Angaben bis zum 30. April 2023 an:

 

mandana.covindassamy[at]ens.psl.eu

agathe.mareuge[at]sorbonne-universite.fr

benedicte.terrisse[at]univ-nantes.fr

 

 

 

Bibliographie

 

Schalansky, Judith, Fraktur mon amour, New York, Princeton architectural press, 2008.

Schalansky, Judith, Blau steht dir nicht. Matrosenroman. Hamburg, Mare 2008.

Schalansky, Judith, Atlas der abgelegenen Inseln. Hamburg, Mare 2009.

Schalansky, Judith, Der Hals der Giraffe. Bildungsroman, Berlin, Suhrkamp, 2011.

Schalansky, Judith, Verzeichnis einiger Verluste, Berlin, Suhrkamp, 2018.

Schalansky, Judith, Schwankende Kanarien, Berlin, Verbrecher Verlag, erscheint im Juni 2023.

Schalansky, Judith, “Vorlesung : Servus Versus”, in Karl Ove Knausgard/ Judith Schalansky Erfahrung und Erforschung. Literatur und ihre Welten. Tübinger Poetik-Dozentur 2019, hrsg. von Dorothee Kimmich und Philipp Alexander Ostrowicz Künzelsau, Swiridoff Verlag, S. 71-129.

Schalansky, Judith, “Welt im Schrank. Dankrede”, in Hubert Winkels (Hrsg.) Judith Schalansky trifft Wilhelm Raabe. Der Wilhelm Raabe-Literaturpreis 2018, Göttingen, Wallstein, 2019, S. 29-41.

Schalansky, Judith im Gespräch mit Claudia Kramatschek, Marion Poschmann, Susanne Scharnowski “3. Die neue Populariät des Nature Writing – weshalb jetzt?”, im Aufsatz von Schröder, Simone, “From Both Sides Now: Nature Writing auf Literaturfestivals”, in Gabriele Dürbeck / Christine Kanz (Hrsg.,) Deutschprachiges Nature Writing von Goethe bis zur Gegenwart. Kontroversen, Positionen, Perspektiven, Stuttgart, J.B. Metzler, 2020, S. 317-333, Gespräch: S. 323-332.

 

 

Amslinger, Tobias, Verlagsautorschaft. Enzensberger und Suhrkamp, Göttingen, Wallstein, 2018.

Aymes, Sophie, Lemaire, Candice, Morisson, Valérie (Hrsg.), Jeux de formats (1). Numéro de la revue Interface – images-textes-langage, 45 (2021), https://doi.org/10.4000/interfaces.1978

Braun, Michael, « Judith Schalansky », in Carola Hilmes (Hrsg.), Schriftstellerinnen II, München, Edition text + kritik, 2019 (Reihe KLG Extrakt), S. 168-178.

Breuer, Ingo, “’Kammerspiele im Nirgendwo’ : Geschichte(n) in Judith Schalanskys Atlas der abgelegenen Inseln”, Zagreber germanistische Beiträge. Zagreb, (21) 2012, S. 181-199.

Klingenböck, Ursula, “’Primaten’ der Vogelwelt. Populäre Tiersachbücher zur Gattung Corvus”, Non Fiktion. Arsenal der anderen Gattungen, hrsg. Von Michael Schikowski und Ute Schneider, 15. Jgg 2020, Heft 1/2, S. 135-155 (S. 136-137 sur la collection “Naturkunde”)

Krauss, Charlotte, « Déterrer les traces du XXe siècle. Histoire et biologie dans le roman des pays postcommunistes [sur Olga Tokarczuk et Judith Schalansky] », Revue de Littérature Comparée, 4/2017, p. 307-319.

Lemaire, Candice, Morisson, Valérie (Hrsg.), Jeux de formats (2). Numéro de la revue Interface – images-textes-langage, 46 (2021), https://doi.org/10.4000/interfaces.3227

Lemke, Anja, « Bildung als formatio vitae – zum Verhältnis von Leben und Form in Judith Schalanskys Der Hals der Giraffe”, Internationeles Archiv für Sozialgeschichte der deutschen Literatur 41 (2016) 2, S. 395-411.

Niehaus, Michael, « Erzählverfahren und Erzähltechniken dokufiktionalen Erzählens”, in Agnes Bidmon, Christine Lubkoll (Hrsg.), Dokufinationalität in Literatur und Medien. Erzählen an den Schnittstellen von Fakt und Fiktion, Berlin/Boston, De Gruyter, 2022, S. 51-69, https://doi.org/10.1515/9783110692990-003

Pivert, Benoît, « L’inconstance de l’espèce de Judith Schalansky ou les ravages des sciences naturelles », Revue d’art et littérature, musique, 2015, https://www.lechasseurabstrait.com/revue/spip.php?article10747, consulté le 19 février 2023.

Richter, Steffen, « Bibliophiler Traum. Die dunkle Schrift der Berge” [sur l’ouverture de la colletion “Naturkunde”], Tagesspiegel, 09.06.2013 https://www.tagesspiegel.de/kultur/die-dunkle-schrift-der-berge-6361819.html

Schmitz-Emans, Monika, « Erzählte Atlanten », in Michaela Holdenried, Alexander Honold, Stefan Hermes (Hrsg.), Reiseliteratur der Moderne und Postmoderne, Berlin, Erich Schmidt, 2017, S. 203-223.

Schmitz-Emans, Monika, Buchgestaltung als Poiesis. Zur literarischen Arbeit am Buch, Paderborn, Verlag Ferdinand Schöningh, 2019.

Schmitz-Emans, Monika (Hrsg.), Literatur, Buchgestaltung und Buchkunst. Ein Kompedium, Berlin/Boston, De Gruyter, 2019.

Spoerhase, Carlos, « Forschungsbericht. Perspektiven der Buchwissenschaft : Ansatzpunkte einer buchhistorisch informierten Literaturwissenschaft », Zeitschrift für Germanistik 21 (2011) 1, S. 145-153.

Spoerhase, Carlos, Das Format der Literatur. Praktiken materieller Textualität zwischen 1740 und 1830, Göttingen, Wallstein, 2018.

Thérenty, Marie-Ève, « Pour une poétique historique du support », Romantisme 143 (2009), p. 109-115, https://doi.org/10.3917/rom.143.0109

Werfel, Silvia, “Judith Schalansky”, in Buchgestaltung in Deutschland, hrsg u. mit einem Essay von Silvia Werfel, Göttingen, Wallstein Verlag, 2021, S. 80-83.

Zeisberg, Johanna, “Archiv und Metalepse. Literarische Gegenwartsanalysen von Orhan Pamuk und Judith Schalansky”, in Klaus Kastberger und Christian Neuhuber (Hrsg.) Archive in/aus Literatur. Wechselspiele Zweier Medien, Berlin/Boston, De Gruyer, 2021, S. 161-176,

https://doi.org/10.1515/9783110742503-011

 

Anmerkungen

[1] Siehe Carlos Spoerhase (2011, 2018), Marie-Eve Thérenty (2009)

[2] Monika Schmitz-Emans, „A 2.8 Das Gattungsspektrum der Buch-Literatur“, in M. S.-E. (Hrsg.) Literatur, Buchgestaltung. Ein Kompendium, Berlin/ Boston, De Gruyter, 2019, S. 79.

[3] Monika Schmitz-Emans, „A 4 Das Buch als physisches Objekt: Materialität und Sinnlichkeit des Buches im Spiegel der Buchkunst“, in M. S.-E. (Hrsg.) Literatur, Buchgestaltung. Ein Kompendium, Berlin/ Boston, De Gruyter, 2019, S. 119.

[4] „Dabei darf nicht vergessen werden, dass die Wissenschaft auch nichts anderes als Literatur ist, wenn auch eine Form von Literatur, die Objektivität beansprucht, die es, wie wir wissen, nicht geben kann. Sowohl die Poesie als auch die Wissenschaft arbeiten sich an der Schöpfung, oder was von ihr durch unser Walten und Gestalten übriggeblieben ist, ab. Dabei werden die Künste und Geisteswissenschaften jedoch vonseiten der Naturwissenschaften gern belächelt“: Judith Schalansky, Interview zu mehreren „3. Die neue Populariät des Nature writing – weshalb jetzt?“ Gespräch am 06/09.2018 im Rahmen des 18. ilb im Haus der Berliner Festspiele zwischen Claudia Kramatschek, Marion Poschmann, Judith Schalansky, Susanne Scharnowski. Veröffentlicht in: Simone Schröder, „From Both Sides Now: Nature Writing auf Literaturfestivals“, in Gabriele Dürbeck / Christine Kanz (Hrsg.) Deutschprachiges Nature Writing von Goethe bis zur Gegenwart. Kontroversen, Positionen, Perspektiven, Stuttgart, J.B. Metzler, 2020, S. 317-333, Gespräch S. 323-332, Zitat S. 329.

[5] S. den Schwerpunkt « l’écopoétique pour des temps extrêmes » Acta fabula (Dez. 201) (https://www.fabula.org/revue/sommaire14040.php) und Fabula-LHT (https://www.fabula.org/lht/27/)

[6] AMSLINGER, Tobias, Verlagsautorschaft. Enzensberger und Suhrkamp, Göttingen, Wallstein, 2018; AMSLINGER, Tobias/ EINERT, Katharina/ JASPERS, Anke/ MICHALSKI, Claudia/ PAUL Morten (Hrsg.), Suhrkamp-Kulturen. Verlagspraktiken in literaturwissenschaftlicher Perspektive, IASL 2018; 43(1); MÜLLER, Gesine, Wie wird Weltliteratur gemacht? Globale Zirkulationen lateinamerikanischer Literaturen, Berlin/ Boston, de Gruyter, 2020; Konstantin Ulmer, VEB-Luchterhand. Ein Verlag im deutsch-deutschen Literarischen Leben, Berlin, Christoph Links, 2016; Anke Jaspers, Suhrkamp und DDR. Literaturhistorische, praxeologische und werktheoretische Perspektiven auf ein Verlagsarchiv, Berlin/Boston, De Gruyter, 2022, https://doi.org/10.1515/9783110742756

[7] AMSLINGER, Tobias, Verlagsautorschaft. Enzensberger und Suhrkamp, Göttingen, Wallstein, 2018, S. 14.