Leider ist der Eintrag nur auf Französisch verfügbar.
Schlagwort-Archive: Linguistik
CfP XIII. Internationales Symposion Sondersprachenforschung Münster in Westf. 11. bis 14. Mai 2023
XIII. Internationales Symposion Sondersprachenforschung Münster in Westf. 11. bis 14. Mai 2023
“Das Wörterbuch deutscher Geheimsprachen (WGH). Möglichkeiten und Perspektiven der Forschung”
CfP, Sprachvariation im Deutschen zwischen Theorie und Praxis: Didaktik, Übersetzung, Kontrastivität
Internationale Fachtagung
SPRACHVARIATION IM DEUTSCHEN ZWISCHEN THEORIE UND PRAXIS: DIDAKTIK, ÜBERSETZUNG, KONTRASTIVITÄT
Genova, 12.-14.10.2023
Università di Genova
Scuola di Scienze Umanistiche – Dipartimento di Lingue e Culture Moderne
Organizzazione:
Claudio Di Meola (Università di Roma – “La Sapienza”)
Joachim Gerdes (Università di Genova)
Luisa Giacoma (Università della Valle d’Aosta)
Daniela Puato (Università di Roma – “La Sapienza)
Lorenza Rega (Università di Trieste)
Link per info:
Inhalt:
Inhaltlicher Rahmenschwerpunkt der international ausgerichteten, wissenschaftlichen Tagung “Sprachvariation im Deutschen zwischen Theorie und Praxis: Didaktik, Übersetzung, Kontrastivität ” am Institut für moderne Sprachen und Kulturen (Dipartimento di Lingue e Culture Moderne ‒ DLCM) der Universität Genua (12.-14.10.2023) ist die horizontal und vertikal geschichtete Vielfalt der sprachlichen Variation in der deutschen Sprache. Dabei wird Sprachvariation, über die übliche Differenzierung in soziolinguistische Varianten hinaus, als Varietätengefüge aufgefasst, das in besonderem Maße auch durch eine varietätenspezifische Binnendifferenzierung gekennzeichnet ist. Zu diesen internen, strukturellen Differenzierungen innerhalb von Varietäten können beispielsweise wortbildungsspezifische Unterschiede wie etwa das Auftreten von Fugenmorphemen gehören, Genusschwankungen, abweichende Pluralformen, Rektionsalternanzen, semantische und pragmatische Differenzen und vieles mehr. Diese erweiterte Auffassung von Variation spielt eine maßgebliche Rolle in der (auch fachspezifischen) Sprachpraxis, in der professionellen Translation wie auch in der universitären und berufsqualifizierenden Sprachdidaktik. Besonderes Augenmerk wird daher auch auf die kombinatorische intralinguistische Unterscheidung der Varietäten des Deutschen gelegt, wie z.B. diatopische Varietäten von Fachsprachen, diachronische Varietäten von Soziolekten, diamesische Varietäten von Situolekten usw. Die Fachtagung wird interdisziplinär ausgerichtet sein und bezieht auch, Literatursprache, Pressesprache, „Leichte Sprache“ und andere durch spezifische Merkmale gekennzeichnete sprachliche Subsysteme ein.
Die Genueser Fachtagung konzentriert sich somit insbesondere auf ein vertieftes Verständnis der spezifischen Anforderungen der varietätenspezifischen Übersetzung und der fachsprachlichen Kenntnisvermittlung in der Hochschul- und Erwachsenendidaktik. Die Sprachvarietäten sollen dabei aus einer kontrastiven und translingualen Perspektive mit dem Italienischen als Referenzsprache untersucht werden, wobei auch die skandinavische Fachsprachenlinguistik als Nachbardisziplin der Germanistik sowie andere Sprachen einbezogen werden können.
Als Ergebnis der Tagung werden innovative Erkenntnisse für die weitere Erforschung der intra- und interlingualen, sprachenübergreifenden Aspekte der metasprachlichen Reflexion über Sprachvariation, der fachsprachen- und varietätenspezifischen Übersetzung und der Sprachdidaktik erwartet. Eine internationale Dimension ist durch die Beteiligung von Wissenschaftlern aus Ländern des deutschsprachigen Raums und anderen europäischen Ländern gewährleistet. Tagungssprache ist Deutsch.
Wir laden Sie sehr herzlich ein, einen Abstract (max. 200 Worte) zu den genannten Themenschwerpunkten bis zum 01. April 2023 einzureichen. Die Einreichung der Abstracts erfolgt per E-Mail an: joachim.gerdes@unige.it. Eine Veröffentlichung der Tagungsakten in einer wissenschaftlichen Reihe bei einem deutschen Fachverlag ist vorgesehen.
CfP: 29. Linguistiktage der Gesellschaft für Sprache und Sprachen (GeSuS)
Rahmenthema
Sprachwissenschaftliche Grundlagenforschung und ihre praktische
Anwendung
Paris-Est-Creteil (UPEC), 8.-10. Juni 2023
Zusammen mit der Universität Sorbonne Nouvelle (CEREG)
Präsenzveranstaltung
2. Rundschreiben
(10.1.2023)
Organisation: Valérie Bourdier (UPEC), Laure Gautherot (CEREG-Sorbonne Nouvelle),
Malgorzata Jaskula (INSPE-UPEC), Anne Larrory-Wunder (CEREG-Sorbonne Nouvelle),
Thérèse Robin (INSPE-UPEC)
CfP: Sprache und Fußball II – Online-Workshop auf der ÖLT 2021
Sprache und Fußball II
Online-Workshop auf der ÖLT 2021
(Österreichische Linguistiktagung, Wien, 09-12/12/2021, oelt2021.univie.ac.at)
Call for Papers
Vierzehn Jahre nach dem pionierhaften Workshop „Sprache und Fußball“ auf der Österreichischen Linguistiktagung (ÖLT) 2007 in Innsbruck, der zum Sammelband „The Linguistics of Football“ (2008) geführt hat, soll mit einer Neuauflage des Workshops der derzeitige Stand dieses inzwischen wohletablierten und stark expandierenden Forschungsbereichs erhoben werden. Erwünscht sind Themen wie:
- Mehrsprachigkeit in Fußballmannschaften, incl. Dolmetschen, Community Interpreting, Sprachkurse, persönliche Betreuer*innen…, mit den Akteur*innen: Spieler*innen, Trainer*innen, Schiedsrichter*innen…, inklusive dem institutionellen Aspekt (UEFA, FIFA…);
- Kommunikation von Spieler*innen und Trainer*innen mit Journalist*innen, Kommunikation in den Medien (Interviews, Diskussionen…);
- Fußball-Berichterstattung in verschiedenen Medien (Presse, Fernsehen, Internet, Social Media…) incl. (Online) Live-Kommentare und Ähnliches, dazu auch die entsprechenden translationswissenschaftlichen Aspekte;
- Terminologie, Jargon, elektronische Ressourcen wie Online-Wörterbücher etc.;
- Onomastik – Spieler-Namen, Stadien-Namen etc.;
- Gespräche beim Fußball-Schauen, Fußball als Thema von Alltagsgesprächen und medial übermittelten Gesprächen;
- Fußballbezogene Textsorten wie Fangesänge u.a.; überhaupt Fankultur und Fankommunikation;
- Websites und Social-Media-Auftritte von Vereinen etc.;
- Nicht-sprachliche oder kombinierte Codes wie Gestik, Beschilderung, Text und Bild…;
- Ein besonderer Platz soll bei all diesen Themen den Praktiken im und der Berichterstattung zum Frauen-Fußball eingeräumt werden;
- Alle weiteren Themen, die vielleicht noch neu für die Forschung zu erschließen sind.
Wir freuen uns über alle Beiträge, die natürlich mit Fußball, und dazu eben mit Linguistik in einem breiten Sinne zu tun haben (also auch Diskurs- und Gesprächsanalyse, Soziolinguistik, Interaktionsforschung, Sprachdidaktik etc. etc.); nicht wirklich passend sind rein literatur- oder kulturwissenschaftliche Beiträge. Die Sprachen des Workshops, der ja großteils von Romanist*innen organisiert wird, sind Deutsch, Englisch und romanische Sprachen.
Organisiert von / organized by / organisé par:
Eva Lavric (Innsbruck), eva.lavric@uibk.ac.at ;
Joachim Born (Gießen), joa-born@t-online.de ;
Gerhard Pisek (Ibk), gerhard.pisek@uibk.ac.at ;
Jasmin Steiner (Ibk), steiner_jasmin@gmx.net ;
Irene Giera (Linz), irene.giera@gmx.at ;
Erika Giorgianni (Berlin/Venedig), erika.giorgianni@gmail.com ;
Abstracts (2000 Zeichen) an eva.lavric@uibk.ac.at
Deadline Abstracts: 20/09/2021
Benachrichtigung: 18/10/2021
Workshop, 27.-28.9, Basel: Positionierungsstrategien in Fachdiskursen aus konstruktionsgrammatischer Perspektive
4. Workshop Basel im Rahmen des Eucor-Projekts DIS-AGREE
Positionierungsstrategien in Fachdiskursen aus konstruktionsgrammatischer Perspektive
Workshop-Leitung: Dr. Mirjam Weder (Universität Basel), Prof. Dr. Laurent Gautier (Université de Bourgogne – Dijon)
Datum: 27.9-28.9.2021 (Beginn am 27.9.2021 um 12 Uhr; Ende 28.9.2021 um 17 Uhr)
Ort: Universität Basel (Durchführung ist in Präsenz geplant, online falls es die Pandemielage nicht zulässt).
Deutsches Seminar der Universität Basel, Nadelberg 4, Seminarraum 3 (Erdgeschoss)
Exposé und Programm online.
Kontakt: laurent.gautier@u-bourgogne.fr
(Français) AAC Colloque Langues et langages juridiques – Bordeaux, 13-14 juin 2019
(Français) Parution: L. Gautier / P.-Y. Modicom / H. Vinckel-Roisin (dir.): Diskursive Verfestigungen (De Gruyter)
(Français) JE Facettenreichtum der deutschen Sprache, Paris-Serpente, 18 mai 2018
(Français) “Jean-Marie Zemb : des figures de sa Pensée et des formes de sa Grammaire ”, in Grammaire du discours en l’honneur de Jean-Marie Zemb, Th. Robin, (sd), Journée d’étude internationale, 10 mars 2017, Université Paris-Est Créteil, 2017
Mit diesem Beitrag möchten wir die Aufmerksamkeit auf die Vielseitigkeit eines in seinem Ausmaß und in seiner Tragweite beachtlichen, erstaunlichen Denkens lenken.
Wir wollen hier die Beobachtungs- und Analyserichtung umkehren, um weniger den linguistischen Bereich selbst zur Geltung zu bringen (wie zum Beispiel die Thema-Phema-Rhema-Triade und den Satz gründenden Urteilsakt, die Negationen, die Zeiten, die Relationen, die Kopula und die Zeichensetzung), sondern vielmehr die gesamte Palette der Techniken, die das Spiel (mit Worten und Perspektiven) mit Modellbildungen, Schemata, Bildern und Analogien in Verbindung bringt, auf welche J.-M. Zemb zurückgreift, um die komplexe und dynamische Wirklichkeit von Gegenständen des Denkens und grammatischen Phänomenen sichtbar und greifbar zu machen